Die Bildbearbeitung

Im Grunde ist die Sache ganz einfach...

 

Ein gutes Bildbearbeitungsprogramm ist die moderne digitale Weiterentwicklung der damaligen analogen Dunkelkammer. Nicht mehr und nicht weniger, nur mit einer Vielzahl von Möglichkeiten, welche man früher nicht hatte. Oder eben nur in großen Fotolabors für  100.000 und noch mehr Euro.

 

Und ich für meinen Teil muss sagen, die digitale Bildbearbeitung ist ein Segen. Vorausgesetzt, man kann damit umgehen und weiß was man da tut.

 

Ein großer Vorteil gegenüber dem analogen Vorgänger, ist die extreme Geschwindigkeit bei der Umsetzung der gewünschten digitalen Entwicklung des Bildes.

 

Um ein gutes Bildbearbeitungsprogramm wirklich effizient zu nutzen, sollte man allerdings grundsätzlich im RAW-Format oder RAW + JPG-Format fotografieren. Im RAW-Format hat man den größten Spielraum bei der Bearbeitung des Fotos. Allerdings benötigt das RAW-Format viel Speicherplatz, aber da Speicher heutzutage nicht mehr viel kostet, ist es den notwendigen Speicher allemal Wert.  Der Speicherbedarf pro Bild in hoher Auflösung liegt so zwischen 15 und 40 MB pro Aufnahme.  Aber erschrecken Sie nicht, wenn Sie das reine RAW-Bild anschauen, das sind Rohwerte. Nach der Bearbeitung erstrahlt es in Top-Qualität, vorausgesetzt es ist eine qualitativ gute Aufnahme. 

 

ACHTUNG, das wichtigste ist immer die Bildschärfe. Wenn diese fehlt, kann Ihnen auch das beste Bildbearbeitungsprogramm diese nicht hervorzaubern. Es sei denn die Unschärfe ist gewünscht.

 

Ich fotografiere grundsätzlich in RAW+JPG. Dadurch habe ich beides auf der Speicherkarte eine RAW-Datei und ein JPG. Sie unterscheiden die Dateien durch die Dateiendungen JPG oder RAW. Für RAW hat fast jeder Kamerahersteller eine andere Dateiendung. Das für Ihre Kamera zutreffende finden Sie in der Kamerabeschreibung. 

 

Wenn Sie mehr über dieses hervorragende Bilddaten-Format RAW wissen möchten, hilft Ihnen vielleicht dieser Link erst einmal weiter.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Rohdatenformat

 

RAW*  RAW-Formate bieten einen deutlich besseren Dynamikumfang und präzisere Helligkeitsstufen. Das bedeutet, dass die Übergänge zwischen weiß und schwarz feiner abgestuft sind. Das führt bei RAW-Bilder zu einer deutlich besseren Durchzeichnung der hellen und dunkeln Bildteile.

RAW (engl. „roh“) ist das Rohdatenformat in der Fotografie. Wenn du im RAW-Format fotografierst, erhält die Kamera alle Bildinformationen, die der Bildsensor aufgenommen hat. Die RAW-Datei deines Bildes ist sehr groß, weil sie all diese Informationen beinhaltet.